Freitag, 31. Oktober 2014

Vigil des Hochfestes Allerheiligen

Besser als hier kann ich es in diesem Jahr auch nicht sagen. Daß ich Halloween mit seinen Kürbissen und Verkleidungen nicht für einen Aufreger halten kann, sondern eher für eine Möglichkeit, dürfte hinreichend bekannt sein. Die reizenden Kinderchen unten sind ein gutes Beispiel dafür, wie man die Vigil des Festes Allerheiligen sinnvoll nutzen könnte (irgendwo war da auch noch ein Minidominikaner mit Schnuller). Eine andere wäre natürlich, wirklich eine Vigil zu feiern, auch solche Möglichkeiten gibt es.

Als ich unter der Woche in Tempelhof an einem Sperrmüllhaufen vorüberkam, auf dem unter anderem ein Hexenhut lag, mußte ich lachen und kam fast ein wenig in Versuchung; wann sonst könnte ich wohl beim Arbeiten einen Hexenhut tragen? Und nachdem ich heuer Kürbisse selber angebaut habe (ein Mischling aus rotem und gelbem Zentner ist einigermaßen groß geworden, wenn auch weit entfernt von der Gewichtsangabe, die er im Namen trägt) finde ich sie fast noch netter als vorher.

Wundern tue ich mich eigentlich nur, wenn das Erzbistum mir schreibt, heute wäre nicht Halloween, sondern Reformationstag. Äh, nein, liebe Redaktion, für mich nicht – nicht im mindesten. Was habt ihr denn für einen liturgischen Kalender? Für mich ist heute der Vorabend von Allerheiligen, einem der wunderbarsten Feste des Kirchenjahres.





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