Donnerstag, 4. September 2014

Braut des Lammes bekommt eine Badewanne

Also, es gibt ja schon skurrile Beiträge in den Medien. Da titelt die Aachener Zeitung Kardinal Woelki bekommt eine Badewanne und berichtet unter anderem: „Die Badewanne steht wie üblich eingefliest an der Wand.“ So what, soll mich das jetzt vom Hocker reißen? Sind freistehende Badewannen, vorausgesetzt, die Hähne und Tatzfüße sind nicht aus Gold oder Silber, irgendwie besonders protzig?

Ich bekomme nächste Woche übrigens auch eine Badewanne, aus dem schlichten Grunde, weil ich im Frühjahr bei der Wohnungsübergabe gesagt habe, daß ich diese Siebziger-Jahre-Wanne (in Orange!) so nicht nehme. Zwei Handwerker sahen das genauso, die Mühlen der Hausverwaltung fingen an zu mahlen, im August kriegt man den Klempner nicht, weil der Klempner Urlaub macht, aber jetzt. Die Badewanne steht übrigens an der Wand, in diesem Badezimmer wäre das wohl auch kaum anders möglich. Immerhin hab ich seit Dezennien nur in Wohnungen gewohnt, die überhaupt eine Badewanne (und ein Fenster) hatten. Macht mich das jetzt irgendwie außergewöhnlich? Die Badewanne bleibt ein Thema. Die Ente bleibt draußen.

Kommentare:

Andreas hat gesagt…

Du liebe Güte ... die unnachvollzügliche Neigung vergangener Zeiten zu robust erdfarbenen (braun, krassbeige, orange) Badezimmern - ich habe vollstes Verständnis für den Ansinnen nach einer Wanne, in der baden kann, bevor man hineinkübelt ... ;-)

Braut des Lammes hat gesagt…

Ouh, die Farbe war hier noch nicht einmal das absolute K.O.-Kriterium (abgesehen davon, daß ich etwa bei einer rosa Wanne oder gelben aus den 50ern alles getan hätte, um sie zu erhalten).

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