Freitag, 30. Mai 2014

Ich werde meinem Glauben nicht entsagen – Christenverfolgung heute

„Wenn sie mich exekutieren wollen, dann sollen sie es machen. Ich werde meinem Glauben nicht entsagen“ – die christliche Ärztin Meriam Jahia Ibrahim Ishak zu der im Sudan über sie verhängten Todesstrafe durch Erhängen (die 100 Peitschenhiebe vorher dürften schon einiges dazu tun). Die Ausführung der Todesstrafe ist für zwei Jahre ausgesetzt (etwas worin, neben allem anderem Ungeheuerlichen hier, Gegner der Todesstrafe schon eine grausame und unnötige Bestrafung sehen), damit sich die junge Mutter sich zunächst noch um ihr Kind kümmern kann. Wer den Fall nicht kennt, die junge Frau ist Christin und wurde als solche erzogen. Der Islam erkennt nicht nur ihren Glauben, sondern auch ihre Ehe mit einem Christen nicht an, weshalb ihr außer Abfall von einem Glauben, den sie nie hatte, auch noch „Hurerei“ vorgeworfen wird. Außer dem neugeborenen Kind – in einer Gefängniszelle geboren! – haben die Eheleute noch eines.

Ich werde meinem Glauben nicht entsagen – das ist das Holz, aus dem unsere heutigen Märtyrer geschnitzt sind, von denen es leider viel zu viele gibt. Hoffen und beten wir, daß es nicht soweit kommt, sondern man im Sudan entweder anderen Sinnes wird oder der öffentliche Druck wächst. Wir sollten diese mutige Schwester im Glauben unseres Gebets und unserer Fürbitte versichern, daß sie niemals verlassen ist in der Hingabe an den, der offenbar ihr Herz besitzt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Es gibt eine Protest-Email-Aktion bei Amnesty. Sie haben da noch Hoffnung das Urteil abwenden zu können.
Nicole-Mathea

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