Samstag, 4. Januar 2014

Himmelblau! (2) – die Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens nehmen das Leben in Maria Engelport auf

Mit dem neuen Jahr sind die Anbetungsschwestern vom Königlichen Herzen nach Maria Engelport in der Diözese Trier gekommen. Schon am 30. Dezember traf die Oberin Mutter Caroline Marie von der Heiligen Dreifaltigkeit mit einer kleinen „fliegenden Abordnung“ ein, um das Haus auf die Ankunft der Schwestern vorzubereiten, die, wie mittlerweile bekannt wurde, dort ihr Noviziat einrichten wollen. (Das Mutterhaus ist ein altes Gemäuer bei Florenz, an dem ab und zu freiwillige Helfer weiterbauen und -instandsetzen. Die Besiedlung von Engelport wiederum war durch die Hilfe eines Wohltäters möglich.)

Die bisherigen Bewohner des Konvents, die Oblatenbrüder, die zuletzt leider nur noch zu zweit waren, mußten den Konvent aufgeben. Mit der Neubesiedelung kommt nunmehr neben dem himmelblauen Konvent vor allem schöne Liturgie nach Maria Engelport: die Schwestern pflegen den gregorianischen Gesang, ein Priester des Instituts Christus König und Hoherpriester wird dort Spiritual sein.

Der Habit der Gemeinschaft ist wegen der Farbe besonders einprägsam (außerdem ist er, wie bereits bemerkt, schön traditionell). Außer den „schlumpfigen“ Chormänteln der Schwestern tragen die  Postulantinnen der kleinen Ordensgemeinschaft – bis jetzt etwa dreißig Schwestern – ein blaues Cape, das einige Zeit nach dem Eintritt übergeben wird, witzigerweise in einem anderen Blauton. Da wir schon grade bei sakralen Modefragen sind, zum Habit der Schwestern gibts auch noch einen schwarzen Ausgehmantel. Die Schwestern leben nicht in der Klausur, sondern wollen, nach der Spiritualität des Heiligen Franz von Sales, vor allem in der Mädchenbildung wirken, aber auch Priestern den Hausstand führen.

Novizinnen und Postulantinnen der
Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens
Refektorium der Schwestern im florentinischen Mutterhaus
Ich finde es schön, daß man in der Diözese Trier den Mut zu gerade dieser Neubesiedlung hat, durch ein noch junges Institut des apostolischen Lebens, das der Schönheit der Liturgie verbunden ist und in voller Einheit mit Rom steht. Der Plan für die täglichen Gottesdienste erfreut das katholische Herz: neben gesungenen Laudes und Vesper und der Heiligen Messe täglich Aussetzung, Rosenkranz vor ausgesetztem Allerheiligen und sakramentaler Segen. Mit dem 2. Januar ist diese Gottesdienstordnung in Kraft getreten. Hier sieht man mehr, es teilt sich einem auch etwas von der großen Freude mit, die mit diesem Neubeginn verbunden ist.

Kommentare:

Lauda Sion hat gesagt…

Gefällt mir :-)

Braut des Lammes hat gesagt…

Mir gefallen sie auch. Ich glaube, ich schaue mir dieses Blau in absehbarer Zeit mal ganz aus der Nähe an. :}

Lauda Sion hat gesagt…

Darüber hatte ich auch nachgedacht... Vielleicht ergibt sich ja daraus ein Mini Bloggertreffen :))

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