Sonntag, 5. Januar 2014

Gold, Weihrauch und…


Seitdem ein gewisser Fernsehmoderator ein paar allgemeine Fragen zum Weihnachtsfest[1] gestellt hat und die Antworten erwartungsgemäß ausfielen, fragten sich offenbar nun einige verzweifelt, was denn die heiligen drei Könige nun eigentlich gebracht haben? In unserer Gegend kein Problem, in Gegenden, in denen die Lutherübersetzung gehört wurde und man das Wort „Karotten“ nicht verwendet, kam es offenbar zu interessanten Abwandlungen.

P. Ulrisch fragt (rhetorisch), ob man die heiligen drei Könige überhaupt noch hinstellen kann, oder ob sie nicht doch zu prunkig und protzig sind, jedenfalls der mit dem Gold?

Zu genaueren Erläuterungen über die Natur der kostbaren Gaben der hl. drei Könige bitte hier entlang.


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[1] Die Tendenz der Antworten darauf halte ich übrigens, anders als ein Mitblogger, nicht für eine Folge des zweiten vatikanischen Konzils, sondern für die Folge eines gewissen allgemeinen Kunstbanausentums der letzten Jahrzehnte, das sich vor allem aus im Unterricht vermittelten oder eben nicht vermittelten Wissen ergibt. Darüber hinaus auch aus der Frage, welcher Unterricht überhaupt noch erteilt oder besucht wird. Demzufolge wissen einige über Weihnachten halt wirklich nur noch, daß man da frei hat, Schneemänner aufs Dach setzt und auf Weihnachtsmärkten sehr viel ißt.

Kommentare:

Andreas hat gesagt…

Gold, Weihrauch und ... Möhren?

Hier im Badischen gibt es ein musikalisch-textlich höchstbanal traditionelles Dreikönigslied, dessen Verteilung von Noten und Silben nahelegt, die Könige hätten u.a. Müh-hü-ren mitgebracht ... (wobei es sich bei Müh-hü-ren um, sollte die kompositorische "Faktur" etwas über den Gegenstand verraten, um ein sehr gedehnten Geschenk handeln müßte).

Psallite Deo hat gesagt…

Es gibt auch noch weiteres Gemüse:
"Kohl, Weißkraut und Möhren", hörte ich kürzlich ;-)

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