Montag, 23. Dezember 2013

O Immanuel


O Immanuel,
unser König und Lehrer,
du Hoffnung und Heiland der Völker:
o komm, eile und schaffe uns Hilfe, du unser Herr und unser Gott!

Die schiere Schönheit der Lobpreisungen der O-Antiphonen rührt mich in jedem Jahr an: exspectatio gentium, et Salvator earum: Erwartung der Völker und ihr Heiland. Komm, uns zu retten, Herr, unser Gott! Die Antiphon O Immanuel ist so voller Vertrauen, vielleicht, weil sie Christus mit dem vertrauensvollsten aller Namen anruft: Gott mit uns. Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen, und ganz gewiß an jedem neuen Tag, konnte Dietrich Bonhoeffer sogar in der Erwartung des Todes schreiben. Näher konnte Gott dem Menschen nicht kommen, als daß er selbst ein Mensch wurde, nicht nur ein Mensch, sondern sogar ein Kind, hilflos und des Schutzes der Menschen bedürftig. – Eine der schönsten und anrührendsten Momente ist, wenn in der Christmette die Figur des Christkindes in der Prozession mitgetragen und in die Krippe gelegt wird. Nur noch ein Tag trennt uns von diesem Augenblick.
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Kommentare:

Klaus hat gesagt…

Gesegnete Tage wünsche ich der Braut des Lammes

Braut des Lammes hat gesagt…

Danke, Klaus, das wünsche ich Dir auch!

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