Mittwoch, 4. Dezember 2013

Barbaratag

Hll. Agnes, Barbara, Katharina und Dorothea. Die hl. Barbara
hat ihren Turm mit den drei Fenstern mitgebracht. Die Kronen
 der Jungfräulichkeit und die Märtyrerpalme stehen
für den zweifachen Sieg über die Welt und das Fleisch.

Specie tua et pulchritudine tua intende prospere procede et regna.

In deiner Lieblichkeit und Schönheit mache dich auf, schreite glücklich voran und herrsche (Versikel)


Die heilige Barbara kennen viele als Teil einer Dreier- („heilige Madln“) oder Vierergruppe (Virgines capitales) vertraut: heilige Jungfrauen der Kirche, die Gott sich durch ein Leben der gottgeweihten Jungfräulichkeit und schließlich durch das Martyrium ganz und gar an Christus banden. Andere dieser Namen wiederum sind uns aus dem ersten Hochgebet vertraut: Agatha, Lucia, Agnes, Cäcilia, Anastasia. Im neuen Kirchenjahr ist die hl. Barbara die erste dieses Gestirns am winterlichen Himmel der Kirche. Bald wird ihr die hl. Lucia folgen.

In seiner Lobrede auf die hl. Barbara schreibt der hl. Johannes von Damaskus über das Feuer des Glaubens, das alle Dunkelheit des Irrtums mit seinem Licht erleuchtet:
Wenn das Feuer einen großen und mächtigen Holzstoß erfaßt, schießt es rasch zu einer hohen Flamme empor und verzehrt ein Holzstück nach dem anderen; es kann auch die Helle seines Lichtes nicht in einer Ecke verbergen, sondern läßt sie auch für den Entferntesten aufstrahlen. So ist es auch mit jenem göttlichen Feuer.  Um es auf die Erde zu werfen, stieg der Herr über die Erde empor. Dieses Feuer dringt durch die Apostel und ihre Nachfolger in die Herzen der Menschen ein … Jene, die willig und belehrbar waren und aufgeschlossen für die Erneuerung, die auf Christus warteten, ihren Schöpfer und ihren Erlöser aus der Gefangenschaft, die bereitete und reinigte das Feuer des Geistes und machte sie zu göttlichen, lichtvollen und strahlenden Menschen.

Auch Barbara empfing das helle Licht des Glaubens, stellte der Finsternis das Licht gegenüber und erkannte, wie groß, wie sehr die Kenntnis Gottes den Irrtum und die Dunkelheit der Götzen überragte. Wie ein guter und fruchtbarer Ackerboden nahm sie den himmlischen Samen auf und brachte dreißigfache, sechzigfache und hundertfache Frucht.
Nicht vergessen: Barbarazweige schneiden. Obwohl ich in den vergangenen Jahren mit den Zweigen nach dem Schneiden kaum etwas von dem gemacht habe, was man machen soll, damit sie etwas werden, sind sie doch immer aufgegangen.

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