Mittwoch, 6. November 2013

Die Tore des Himmels auf Erden – Kirchweihfest unserer Kathedrale

Heute ist der Weihetag unserer Kathedrale, in der Kathedrale ein Hochfest. Über die Kirche schreibt[1] Fr. Robert Hugh Benson, der der jüngste Sohn des Erzbischofs von Canterbury war, über die katholische Kirche, die er lieben lernte und in der er schließlich Priester wurde:

Ihre Arme sind ausgebreitet für jene, die Gott in Stille und Abgeschiedenheit dienen wie für jene, die vor ihm tanzen in aller ihrer Macht … Jene, die dort stehen, wo wir stehen, haben nichts zu fürchten, es gibt keine Felshänge mehr zu erklimmen und keine Schluchten zu überwinden. Gott hat für jene, denen er die Tore des Himmels, die er auf Erden errichtet und geöffnet hat, alles leicht gemacht; der Fluß des Todes ist nicht mehr als ein versiegender Strom, mit Brücken und Schutzwehren versehen, der Schatten des Todes ist wenig mehr den Zwielicht für jene, die ihn im Licht des Lammes erblicken.




 
Hæc tuam plebem sacra cogit ædes,
hæc sacramentis pia ditat usque,
cælicis escis alit in perennis
munera vitæ.

Dies Haus versammelt deines Volkes Scharen,
reicht ihnen gütig deine Sakramente,
nährt sie tagtäglich mit des Himmels Speise
fürs ewge Leben. (aus dem Hymnus zur Matutin)
____
[1] (in meiner Übertragung)

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