Sonntag, 1. September 2013

22. Sonntag im Jahreskreis

Detail eines alten Meßgewandes − so schöne Paramente
hatten wir mal (via Orbis Catholicus Secundus)

Neben der mitreißenden zweiten Lesung, die im Fortgang vom Blut der Besprengung spricht, das mächtiger ruft als das Blut Abels − einem Sinnbild der Taufe wie des Opfertodes Christi −, liebe ich auch das Tagesgebet des heutigen Sonntags sehr (als Buchministrant hört man wirklich besser).

 In der zweiten Lesung heißt es
Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, [Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.]
Warum man im Lektionar bei Vers 24a nicht auch b sagt und die Erweiterung des Verses weggelassen hat, bleibt wiedermal schleierhaft, aber: das ist es, weshalb wir zur Heiligen Messe kommen! Die Lesung verweist auch darauf, daß Gott ein menschliches Antlitz hat, sich nicht (mehr) in loderndem Feuer, dunklen Wolken, Finsternis und Sturmwind verbirgt.

Im Tagesgebet wiederum:
Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein.
Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist.
Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein ist wirklich eine denkbar schöne Weise, dem Sehnen nach Gott Ausdruck zu geben. Was gepflanzt wird, kann zu einem Baum heranwachsen, unter dem man selbst Schatten und Ruhe finden kann.Was ist dieser Name? Jesus Christus, Sohn Gottes, Erlöser.

(Heute ist der 1. September: gutes neues Kirchenjahr, liebe Orthodoxe!)

Kommentare:

Andreas hat gesagt…

Auch wenn es jetzt zu diesem Eintrag so garnicht passt ... zum Glück ist die verstaubte Kirche oben mal entschwunden. Eingestürzt?
*wegduck* ;-)

Braut des Lammes hat gesagt…

Nein, ich glaub die steht noch festgemauert in der Erden. Ich mag sie gern, hatte aber das Gefühl, ich bräuchte zwischendurch was anderes.

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