Samstag, 6. April 2013

Hoppla?!

Also, manchmal findet man in den Weiten des Netzes auch wahre „Geistesblitze“, die für Amusement sorgen können; wenn etwa der Evangelikale James McCarthy (ein abgefallener Katholik, btw) zitiert wird, demzufolge die Marienerscheinungen in Lourdes „widerbiblisch“ [sic!] gewesen seien und es sich bei den Marienerscheinungen allein schon deshalb nicht um solche gehandelt haben könne, weil sie „dem Grundsatz des evangelischen Glaubens, sola scriptura“, widersprächen.

Ja, wenn das die Gottesmutter gewußt hätte, daß Martin Luther (der im übrigen selbst in der Schrift herumgefuhrwerkt hat) damit nicht einverstanden gewesen wäre, dann hätte sie es sich womöglich nochmal überlegt mit dem Erscheinen und den Wundern. Ich stell mir das grade so vor.

Kommentare:

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Psst, und ehe die Evangelien aufgeschrieben wurden, soll man die darin enthaltenen Berichte mündlich tradiert haben! Du lieber Himmel! Daß ist ja im wahrsten Sinn des Fremdworts auch voll un-"biblisch" ...

(Warum macht man da eigentlich kein Enthüllungsbuch draus? "Verschlußsache Bibel" oder "Der Traditions-Code"?

Anonym hat gesagt…

Den Supranaturalisten sei gesagt: Gottes Wege sind wunderbar, aber stets natürlich. Schönen Gruß vom gesunden Menschenverstand.

Braut des Lammes hat gesagt…

There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.

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