Dienstag, 23. April 2013

Für unseren Diener…

Aus dem Stand formulierte Fürbitten suche ich nach Möglichkeit zu vermeiden. Schreib ich sie mir vorher auf, bin ich innerlich ruhiger und kann sie auch gleich der Form der für den Tag vorgegebenen anpassen. Zudem besteht nicht die Gefahr eines Blackouts, was den Besten passieren kann.

Heute ergab sich das Niederschreiben vorher nicht, ich wollte aber an seinem Namenstag in den Fürbitten unbedingt unseres verstorbenen Kardinals gedenken. Schönerweise hat ihm der Herr Weihbischof em. wohl die Meßintention zugute kommen lassen.

So hab ich mich bei den Fürbitten heute prompt kurz selbst verwirrt:  „Für unseren… …verstorbenen Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky, daß du ihm die Teilhabe am himmlischen Gastmahl schenkst“ (oder so). Hoffentlich hat sich niemand über das kurze Zögern gewundert, der Gläubige neben mir hat jedenfalls unverzüglich in das Fürbittbuch gelinst, was da steht.  Eigentlich hatte ich sagen wollen: „für deinen Diener, Georg…“, nun hatte ich aber schon zuversichtlich mit „für unseren“ angefangen. „Für unseren Diener…“? Später ist mir bewußt geworden: in dem Fall wäre es wirklich einerlei gewesen, Georg Kardinal Sterzinsky war unser aller Diener. Und: ich bin mir sicher, daß er in der ewigen Freude ist, trotzdem ist es schön, für ihn zu beten.

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