Sonntag, 7. April 2013

Der Schatten des hl. Petrus

Manchem mag es vielleicht ähnlich gehen: manchmal ists, als hörte man etwas aus der Lesung oder dem Evangelium zum erstenmal. Etwa heute, am zweiten Sonntag der Osterzeit: Selbst die Kranken trug man auf die Straßen hinaus und legte sie auf Betten und Bahren, damit, wenn Petrus vorüberkam, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen fiel (Apg 5,15)

Welch ein Glaube muß das sein, wenn man den Jüngern, die doch geringer sind als der Meister, solches zutraute. Und doch ist es der unsere, noch heute. Viele wurden geheilt, doch nicht durch den Schatten des Petrus, sondern durch das Wirken Gottes durch den hl. Petrus hindurch oder auf seine Fürbitte hin.

Durch den Nachfolger des heiligen Apostels und durch die Sakramente fällt der Schatten des hl. Petrus noch immer auf uns – und heilt: Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.

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