Montag, 18. März 2013

Er hat ihn bestellt zum Herrn seines Hauses – Hochfest des hl. Josef

Daß der Tag der Amtseinführung des Heiligen Vaters auf das Fest des hl. Josef fällt, der der Bräutigam der Gottesmutter und der Patron der Kirche ist, ist ein schönes Zusammentreffen.

Offen gestanden hoffe ich auch, daß das Hochfest dieses Heiligen durch das Jahresgedenken etwas aufgewertet wird. Wenn man auch den heiligen Josef als einen Heiligen ansieht, der stets im Stillen und Verborgenen seine Pflicht getan hat, so heißt das noch lange nicht, daß auch sein Hochfest so still und verborgen gefeiert werden sollte, daß selbst regelmäßige Werktagskirchengänger es kaum noch als solches erkennen. Daß dieses Hochfest immer in die Fastenzeit fällt, hat manchen leider zu der Auffassung verleitet, das Fest des Heiligen habe keinen liturgischen Vorabend und vielleicht könne man es ja auch in Violett feiern? Allerdings stimmt das nicht (wie man auch aus dem Direktorium leicht erkennen kann), das Hochfest des hl. Josef ist ein Hochfest wie die anderen im Jahreskreis, auch sind für diesen Tag die Fastengebote aufgehoben.

Wie gut passen die Worte des hl. Bernardin von Siena aus der Matutin des Hochfests zum morgigen Tag:
Bei allen besonderen Gnaden, die einem vernunftbegabten Geschöpf mitgeteilt werden, herrscht die allgemeine Regel: immer, wenn Gott in seiner Güte jemand zu einer besonderen Gnade oder zu einem hohen Stand beruft, dann gibt er alle Hilfen, die für eine so erwählte Persönlichkeit und ihre Aufgabe erforderlich sind. Sie zeichnen diesen Menschen dann in reichem Maße aus. (aus der Matutin zum Hochfest)
Wappen Papst Franziskus'
(und was der Lavendel rechts
 unten mit dem hl. Josef zu tun
hat, finde ich auch noch heraus)
Nebenbei bemerkt, ist der Tag der Amtseinführung Papst Franziskus' auch das Namensfest seines Vorgängers. – Daß die Kirche den treuen hl. Josef zum Schutzpatron nicht nur der Jungfrauen und der Eheleute, sondern zum Patron der ganzen Kirche erhoben hat, ist ein Zeichen, wie sehr sie auf seine Fürsprache vertraut; eigentlich ist der hl. Josef auf diese Weise der Schutzpatron aller Menschen, die reinen Herzens Gott suchen.

Am Ende der Litanei zum hl. Josef heißt es: Er hat ihn bestellt zum Herrn seines Hauses und zum Verwalter seines Besitzes. Ein schöner Anlaß, die Litanei zum hl. Josef für unsere beiden Heiligen Väter zu beten, unseren lieben Papa emeritus und Papst Franziskus, der das schwere Amt des Sachwalters Christi nun auf sich nimmt.

Kommentare:

Ashmodiel hat gesagt…

Es soll wohl eine Narde sein. Was die mit dem Heiligen Josef zu tun hat, weiß ich allerdings auch nicht.
Ich weiß nur, dass Maria von Bethanien Jesu' Füße mit Nardenöl salbte.

Braut des Lammes hat gesagt…

Ah, bei einer Nardenblüte würde ich allerdings auch zuerst an die Salbung von Bethanien denken. Vielleicht wirds noch erklärt.

Anonym hat gesagt…

Josef wird leider wirklich oft übergangen (bei uns gabs keine Messe), eine Studienkollegin von mir meinte sogar mal "Der ist doch total unwichtig!". Stimmt natürlich nicht! Ich liebe den heiligen Josef sehr, wer kann sich sonst Bräutigam der seligen Jungfrau und Gottes Mutter Maria und Nährvater Christi nennen? In einem polnischen Josefslied heißt es "er war in Heiligkeit und Reinheit nach Maria der Erste" und das ist auch meine Meinung, Josef ist der größte Heilige und Maria die Heilige aller Heiligen! Nur Gott steht über ihnen, denn er ist der Quell aller Heiligkeit! :)

Josef ist der Patron der Sterbenden vllt. salbte man ja Sterbende und Leichen mit Nadernöl??

Eugenie Roth hat gesagt…

(Rom) Das Wappen des neuen Papstes wird bald alle großen und kleinen päpstlichen Basiliken zieren. Jorge Mario Bergoglio, der neue Papst, verfügt über kein historisches Wappen, das seiner Familie verliehen wurde. Sein Wappen entstand als Neuschöpfung mit seiner Erhebung zum Bischof.

Es zeigt auf einem blauen Schild zentral das Siegel des Jesuitenordens, dem Papst Franziskus angehört. Es zeigt in einem goldenen die Sonne darstellenden Strahlenkranz ein rotes Christusmonogramm IHS mit dem Kreuz über dem H (dem griechischen Buchstaben Eta). Unter dem Monogramm finden sich die drei Nägel (schwarz, manchmal auch rot dargestellt), mit denen Christus auf Golgota ans Kreuz geschlagen wurde. Sie stehen im Jesuitenorden für die allen Orden gemeinsamen Gelübde der Armut, des Gehorsams und der Keuschheit. Die Jesuiten haben noch das vierte Gelübde, das sie ausdrücklich zur Papsttreue verpflichtet.

Keine heraldischen Angaben über Bedeutung und Herkunft gibt es zu den beiden anderen am unteren Wappenteil befindlichen Symbolen eines silbernen Sterns und einer silbernen Weintraube. Sie haben keine Entsprechung zu anderen Wappen, die mit Jorge Mario Bergoglio in Verbindung gebracht werden könnten. Sie sind weder dem Stadtwappen von Buenos Aires (seinem Bistum) entlehnt, das eine ausgesprochen katholische Symbolik aufweist, noch den Wappen der Provinz Buenos Aires oder des Staates Argentinien, die eindeutig freimaurerisch sind.

Quelle: http://www.katholisches.info/2013/03/15/das-papstwappen-von-franziskus-i-wird-er-sein-kardinalswappen-beibehalten/

Braut des Lammes hat gesagt…

Zenit hat das irgendwie schöner aufbereitet. Auf die Sache mit dem Stern kann man als Katholik ja durchaus selbst verfallen.

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