Freitag, 25. Januar 2013

Wärmflasche? Ja, bitte!

Gestern hab ich mir eine Wärmflasche gekauft, und diese hier hatte das kultigste Muster, das ich vor Ort finden konnte. Röhrende Hirsche und fliegende Herzen jetzt auch auf Wärmflaschen, jawohl!

Etwas enttäuscht hat mich ja der Hinweis, man möge bitte nur bis zu 60 °C heißes Wasser einfüllen. Bei den Metallwärmflaschen, von denen meine Mutter eine ganze Batterie hat (aus Zink und aus Kupfer) kann man einigermaßen beliebig heißes Wasser einfüllen. Der Trick ist, das Teil in ein Handtuch zu hüllen und unter die Bettdecke dorthin zu legen, wo man mit den Füßen nicht hinkommt.

Grad ficht mich der Gedanke an, ob dieser Hinweis des Herstellers der Besorgnis geschuldet ist, die Leute könnten sich verbrennen, und nicht etwa, wie ich gestern dachte, der Idee, das Gummi hielte siedendes Wasser nicht aus. Weiß jemand, ob Gummi auch Temperaturen um den Siedepunkt verträgt?

Kommentare:

Cassandra hat gesagt…

Unsere Wärmflaschen (alle aus Gummi mit Flauschbezug) haben bisher kochendes Wasser immer vertragen und die älteste ist etwa 7 Jahre alt. Es kann passieren wenn das Gummi älter und damit brüchiger wird, daß sie das dann nicht mehr aushält. Wie lange das dauert, hängt wohl vom Gummi und der Lagerung ab- pralle Sonne zersetzt Gummi schneller als Schubladenlagerung.

Ich würde es ausprobieren, vorsichtig und langsam, erst mal mit wenig Wasser um das Risiko einer fiesen Verbrennung zu verkleinern.

Lauda Sion hat gesagt…

Ich gieße das kochende Wasser immer direkt da rein. Meine letzte Wärmflasche hat mindestens 5 Jahre gehalten und es war eine sehr günstige Wärmflasche (aus Gummi)
Mit 60°C höre ich heute zum ersten mal ^^

Braut des Lammes hat gesagt…

Das hing als separater Warnhinweis jeder einzelnen Flasche um den Hals. Nach länglichem Suchen hab ich einen Erfahrungsbericht mit Bild einer Wärmflasche gefunden, die aussieht als wäre sie verwundet worden, die ist anscheinend mit einem sanften Pffft! aufgeplatzt, wegen Materialermüdung. Positiv zu vermerken war, daß der Überzug anscheinend ziemlich viel Wasser aufgesogen hat.

Ich versuche mal, die Temperatur etwas zu steigern.

jeannedarc hat gesagt…

Also, einer Bekannten von mir(bzw. deren Mann) ist genau das passiert. Die Wärmflasche,mit kochendem Wasser gefüllt, ist geplatzt. Das Ergebnis waren mittelschwere Verbrennungen. Also ich fülle zwar nach wie vor kochendes Wasser ein. Vielleicht wollen die Hersteller auf Nummer sicher gehen und raten zu nicht ganz so heissem Wasser, dann sind sie, rein haftungsmässig, raus.
L.G. J.d.A.

Eugenie Roth hat gesagt…

Flasche zu etwa 2/3 mmit kochendem Wasser füllen, Luft rausdrücken und verschließen ... Unsere Wärmflschen daheim hatten dann irgendwann auch Ermüdungserscheinungen, geplatzt ist uns noch keine.

Cassandra hat gesagt…

Ergänzungsvorschlag:

gestern abend waren alle Wärmflaschen weg. Da fiel mir das hier ein: "Bei den Metallwärmflaschen, von denen meine Mutter eine ganze Batterie hat (aus Zink und aus Kupfer) kann man einigermaßen beliebig heißes Wasser einfüllen."

Und so habe ich eine Sigg-Metallflasche mit heißem Wasser gefüllt, sie in ein Frottee-Handtuch eingewickelt, ans Fußende gelegt und hatte das wohlige Gefühl warmer Füße.

Braut des Lammes hat gesagt…

Keine schlechte Idee. In der WP hab ich später noch diese Umhäkelung unseres heimischen Modells gesehen – darauf sind wir gar nicht gekommen. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/10/Wärmflasche.jpg
(Disclaimer: wir haben diese Wärmflaschen von verschiedenen Bauernhöfen geerbt, soo alt ist meine Mutter gar nicht…)

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