Mittwoch, 23. Januar 2013

Das letzte Geschenk – zum Fest des hl. Franz von Sales

auf dem Fresko der Kreuzigung kommen Engel herbei,
die das kostbare Blut in Kelchen auffangen
Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heils. (aus der Präfation des Hochfests des Hochfests des Heiligsten Herzens Jesu)

O Liebe über alle Liebe des Herzens Jesu, welches Herz wird dich jemals hingebungsvoll genug preisen? (hl. Franz von Sales) 

Der hl. Franz von Sales muß als Beichtvater – und auch als Priester im allgemeinen – ein ungewöhnlich gütiger und maßvoller Mensch gewesen sein, denn es ist von ihm überliefert, daß er gesagt habe, er wolle lieber durch zu große Milde auffallen als durch zu große Strenge (in der Tat sagte man ihm Laxheit nach).

In seinen Schriften Philothea (Anleitung zum frommen Leben) und Theotimus hat der hl. Franz viele Dinge niedergeschrieben, die völlig zeitlos als Richtschnur und Hilfestellung für ein geistliches Leben, gleich in welchem Stand, dienen können.

Die Haltung, aus der der hl. Franz – der später den klausurierten Orden der Schwestern von der Heimsuchung (Visitandinnen) gründete, aus dem auch die hl. Margaretha Maria Alacoque hervorging – dies schrieb, ist die des Herzens Jesu. So nennt der Heilige den Kalvarienberg „eine Schule der Liebe“ , deren Ziel und Vollendung an dem Ort, an dem sich die Liebe Gottes aufs äußerste erwiesen hat, und das geöffnete Herz Jesu sein letztes Geschenk an uns. Dieses Herz spricht uns von der göttlichen Liebe des Erlösers, die sich am Kreuz allen Menschen offenbart hat. Herz Jesu, bilde unser Herz nach deinem Herzen.

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