Sonntag, 30. Dezember 2012

Ein gewöhnliches Leben außerordentlich gelebt

Zum Fest der heiligen Familie wie auch am Hochfest des hl. Josef kommt mir immer in den Sinn, daß Jesus den größten Teil seines Lebens in der Verborgenheit des Lebens in Nazareth verbracht, mit gewöhnlichen Dingen ein ganz alltägliches Leben gelebt hat, in Arbeit, gewöhnlichen Freuden und Sorgen und im Gebet. Wie viele Menschen mag es geben, die still und unerkannt mitten unter uns Heilige sind oder werden, indem sie ein ähnliches Leben führen?

Denkt man an die heilige Familie, fallen einem Lebensumstände auf, die die vieler Menschen und zu allen Zeiten waren: Armut, die Schwierigkeit, eine Wohnung zu finden, Flucht und Vertreibung, das Leben in Handwerk, Haushalt und Schule, der Tod des geliebten Kindes. Und doch: wie seltsam, daß sich Gott dreier jungfräulicher und so außerordentlicher Menschen bediente, um uns das Urbild der Familie vor Augen zu stellen!

Kommentare:

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Mich kitzelt natürlich grad der Finger, hier irgendwas kindheitsevangelisch Schräges über das Jesuskind als rachsüchtigem Terrorknaben zu schreibe, aber es scheint mir den geäußerten Gedanken und deren Ernst gerade nicht angemessen ... also wünsche ich lieber einen schönen Jahresausklang!

Braut des Lammes hat gesagt…

(Das mit den Lehmvögelchen fand ich eigentlich immer ganz nett, und wie der arme Judas dann eifersüchtig wird, hat er mir leidgetan. Aber das ist ein anderer Beitrag und soll ein andermal geschreiben werden.) Dir wünsche ich ebenfalls einen schönen Altjahresabend!

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