Dienstag, 13. November 2012

Schönes zwischendurch…


…wenn man den Meßkelch einmal umdreht (der Kelch, der sonst verwendet wird, war zur Reparatur, ich wünschte, man hätte ihn auch aufgearbeitet). Hier sind von der Primiz am Fest Mariä Lichtmeß 1930 bis zum silbernen Priesterjubliläum Daten und Inschriften zu finden. Der elfenbeinerne Knauf im Kelchfuß trägt auf drei Seiten die Inschrift Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, auf der vierten ist ein Bildnis der Gottesmutter mit Kind.

Kommentare:

Huppicke hat gesagt…

Wirklich wunderschön.

Ich weiß, dass dann wieder viele aufheulen "Muss das denn sein! Die Kosten!", aber ich finde diese liebevolle Gestaltung bis ins kleinste Detail ist auch Gotteslob und Gottesdienst.

Hier wird gesagt, anstatt zu prunken soll man besser spenden, aber anderswo haben Menschen von ihren letzten Pfennigen abgegeben um Gott auch auf diese Weise ehren zu können.

Zeichen sind wichtig.

Liebe Grüße
Huppicke

Braut des Lammes hat gesagt…

Ich hab den Kelch und seine Gestaltung an sich als sehr einfach und trotzdem schön empfunden, bei der Gabenerhebung hat er wunderbar gefunkelt.

Der Kelch gehört zu den Insignien des Priesters, und er hat auch nur einen davon, sein Leben lang; beim Requiem steht er auf seinem Sarg. Im Prinzip bedeutet er vom Zeichen her wahrscheinlich etwas ähnliches, wie bei mir und dir der Trauring - kein Mensch käme auf die Idee, da einen Kaugummiring zu nehmen.

Solche Dinge sind kein Prunk, sondern wie du sagst, sie dienen der Verherrlichung Gottes.

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