Freitag, 9. November 2012

Wo das ganze Jahr über Weihnachten ist…

Zum Fest der Weihe der Lateranbasilika hatten wir statt des erwarteten Schnelldurchlaufs (der Rekord desjenigen steht auf zweiundzwanzig Minuten für eine Messe mit Predigt und Spendung einer Segnung. Danach hatte ich als Meßdienerin ein leichtes Schwindelgefühl) einen polnischen Herz-Jesu-Priester, der wesentlich bedächtiger „zu Werke“ ging. Das war wirklich schön. Zur Danksagung nach der heiligen Kommunion inprovisierte dann der Organist über ein Thema, das zuerst ein wenig klang wie Lobt Gott, ihr Christen alle gleich  (war es dann aber doch nicht). Jedenfalls gingen meine Gedanken auf Wanderschaft hin zu diesem Lobgesang, indem mir durch den Sinn ging, daß man das tatsächlich zur jeder heiligen Kommunion singen könnte, denn es trifft auf jede Begegnung mit dem sakramentalen Christus zu:
Lobt Gott, ihr Christen, alle gleich
in seinem höchsten Thron,
der heut schleußt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn.

____
PS: Wenn mir gelegentlich jemand erklären könnte, wieso es das, was man gemeinhin „Luthers fröhlichen Tausch“ nennt, nicht ins Gotteslob geschafft hat, wäre ich dankbar. Ist das die Sehnsucht des GLs nach Liedern mit nur drei oder vier Strophen? An sich kann ich in Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein! nichts finden, was nicht auch Katholiken singen könnten.

1 Kommentar:

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Uuups, habe ich jetzt den Advent verschlafen *hektisch-im-Kalender-blätter* ... ;-)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...