Dienstag, 11. September 2012

Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen…

Der Geliebte ist mein, und ich bin sein; er weidet in den Lilien. Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen, komm du, mein Geliebter, der Gazelle gleich, dem jungen Hirsch auf den Balsambergen.

Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht. Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen, die Gassen und Plätze, ihn suchen, den meine Seele liebt. (Hohelied 2,16-3,1)

Dieser Megakran vor der Kathedrale wird von den Staren sehr geliebt.
Mir wiederum gefallen die Stare.
Die Schatten wachsen und auch die S-Bahn ruht sich ein wenig aus:
sie fährt einfach erstmal gar nicht mehr – weshalb ich die Gelegenheit nutze…
einige Zeit später in der Gegenrichtung – irgendwie mag ich
diese Industrie- und Eisenbahnromantik.

1 Kommentar:

Huppicke hat gesagt…

Das Zitat aus dem Hohelied ist als Poesie wunderschön.
Als Beschreibung der Liebe des Menschen zu Gott - unbeschreiblich ergreifend.
Finde ich.

Danke fürs Aufmerksammachen.
Huppicke

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