Donnerstag, 6. September 2012

Ministrieren und Berufungen – Papst Benedikt an die Ministranten

so schön kann das Ministrieren in der
ordent­lichen Form des römischen Ritus sein!

Liebe Jugendliche, der Dienst, den ihr treu leistet, erlaubt euch, Jesus Christus in der Eucharistie besonders nahe zu sein. Ihr habt das ungeheure Vorrecht, ganz nahe beim Altar, ganz nahe beim Herrn zu sein.Seid versichert, wie wichtig dieser Dienst für die Kirche und für euch selbst ist. Möge er euch Anlaß sein, eine tiefe Freundschaft, eine persönliche Beziehung mit Jesus zu begründen. Fürchtet euch nicht, andere die Freude, die euch aus seiner Gegenwart erwächst, fühlen zu lassen! Laßt euer ganzes Leben von dem Glanz des Glückes, das aus dieser Nähe zum Herrn Jesus kommt, erhellen. Und wenn ihr eines Tages den Ruf hört, ihm auf dem Weg zum Priestertum oder zum geweihten Leben zu folgen, antwortet ihm großmütig!
(Papst Benedikt XVI. am 29. August 2012 bei der Generalaudienz in Castel Gandolfo an eine Gruppe französischer Ministranten auf einer Wallfahrt zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus; aus dem Französischen in meiner Übersetzung)

Diese kurze Ansprache Papst Benedikts in der vergangenen Woche an französische Ministranten (Mädchen und Jungen) wirft erneut das Licht darauf, wie wichtig gerade die Gruppe der Meßdiener in Bezug auf Berufungen ist. In der Tat gehen aus dem Dienst am Altar immer wieder Berufungen hervor. Ob es daran liegt, daß die Ministranten in diesem Dienst die Freundschaft zu Gott vertiefen und daher vielleicht eines Tages auf Gottes Ruf hören oder ob manchmal gerade die, die ein Ohr und Gespür für diesen Ruf haben, ministrieren, weil sie ihre Freundschaft beim Dienst am Altar vertiefen können in der vielleicht täglichen Begegnung mit Jesus Christus, wer vermag das so genau zu sagen? Es ist vielleicht auch nicht nötig. Manche haben eine so große Sehnsucht nach Gott, daß sie ihm möglichst nahe sein wollen, und unter denen, die zum zölibatären Leben berufen sind, erwählt die Kirche die Kandidaten zum Priestertum. Demnächst macht sich wieder einer auf diesen Weg. Ich freue mich und bete für ihn.

Kommentare:

Admiral hat gesagt…

Kopiere, ähhhh "Re-poste" die Predigt doch mal auch auf Introibo. :-)

Braut des Lammes hat gesagt…

Ist soeben geschehen. Irgendwann müssen wir mal die schnurrige Uhrzeit auf dem Blog korrigieren - ich habe gerade eine Zeitreise in die Vergangenheit gemacht! ;) Eigentlich würd ich auch gern am Design was machen.

Admiral hat gesagt…

Was meinste denn mit "schnurriger Uhrzeit"? Da ist mir noch nichts aufgefallen.

Huppicke hat gesagt…

Ich wäre Anfang der 80er auch gerne Ministrantin gewesen. Aber damals durften bei uns nur Jungs. Ich hab mich sehr gefreut, als dann auch Mädchen zugelassen wurden.

Huppicke

Braut des Lammes hat gesagt…

@Admiral: Die voreingestellte Uhrzeit auf dem Introibo war zwei Stunden früher, weshalb neulich ein von mir eingestellter Beitrag zunächst als "geplant" erschien; ich mußte die Zeit manuell auf zwei Stunden früher zurückdatieren. Vielleicht war in den Voreinstellungen eine andere Zeitzone gesetzt.

Admiral hat gesagt…

Hm, ich seh kein Problem mit den Uhrzeiten. Müssen wir mal beobachten.

Wäre ganz hilfrech Deine Email zu haben, fällt mir da ein. :-)

Braut des Lammes hat gesagt…

…die ist im Profil hinterlegt.

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