Samstag, 8. September 2012

He's (not) dead, Jim! – Googles Hommage zum Star-Trek-Geburtstag

Also, ich glaub, noch nie hatte ich mit einem Google-Doodle soviel Spaß: Googles Hommage zum Star-Trek-Geburtstag am 8. September – Musa sapien(t)ium wies ja auch schon drauf hin.

Das Doodle wurde zum 46. Geburtstag von Star Trek und zu dessen Ausstrahlungszeit im amerikanischen Fernsehen geschaltet, das erklärt, wieso es gestern abend auf einmal auftauchte. Die unattraktive Sendezeit ist übrigens wohl auch der Grund, warum die seinerzeit als Billigproduktion gedachte Serie nach drei Staffeln eingestellt wurde – ob die sich nicht später irgendwohin gebissen haben, weil sie seinerzeit nicht mehr gedreht haben? Immerhin den Nachfolgeserien ging es besser, etwa Voyager mit sieben Staffeln.

Nett sind im Doodle die typischen Geräusche und Effekte; ich hab jetzt nicht alles beschrieben, für Spielkälber lohnt sich ein Klick, es gibt noch mehr zu entdecken. Vor Jahren hab ich mir übrigens bei einer Star-Trek-Ausstellung unter anderem die Original-Brücke des Sets angeschaut: die sah wirklich genau aus wie aus dem Kaugummiautomaten gezogen. (Als nächstes würd ich mir gern mal das Modell aus der Zeitmaschine ansehen…)


Die im interaktiven Doodle erzählte Geschichte ist im Grunde auch der Plot vieler Enterprise-Folgen – wann immer ein Trupp auf einen unbekannten Planeten beamt und es sind Rothemden dabei, kann man sicher sein, daß diese irgendwie ins Gras beißen. Deshalb hab ich mich auch köstlich amüsiert, daß das rote e auf der Transporterplattform in Tränen ausbricht. Ooooch! Immerhin kriegt zwar es auf dem Planeten bei jeder Variante irgendwie aufs Dach, kehrt aber reichlich angesengt doch heil[1] an Bord zurück.

Und auch bei der Ladeluke hab ich gedacht, bloß nicht öffnen, es ist eh' schon klar…

Da sind alle überrascht: das e wieder an Bord – he's not dead Jim!

Schon liegen sie wieder vor ihnen, die „unendlichen Weiten…“[2]

____
[1] Dafür, daß der in der Originalserie am häufigsten gebrauchte Satz „He's dead Jim!“ war… – wahrscheinlich dicht gefolgt von „I'm a doctor, not a…“ – ist das doch ganz schön.

[2] Als Übersetzerin hätte ich es mich übrigens gefreut, wenn man irgendwann einmal im Vorspann „to boldly go where no man has gone before“ anders übersetzt hätte als gerade in „Galaxien, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat“, das ist ja peinlich…

Kommentare:

Rosenkranz-Atelier hat gesagt…

Und ich dachte immer, der häufigste Satz wäre "beam me up Scotty" gewesen...
Ich LIEBE Star Trek, habe alle Episoden auch aller Ableger gesehen und habe am Anfang der Sommerferien die Gesamtausgabe der Originalserie auf DVDs gekauft, um mein Kind auch mit dem Trekkievirus zu infizieren;-)

Admiral hat gesagt…

Also:

1) "Beam me up, Scotty!" wurde in der Serie niemals gesagt. Kaum zu glauben, ist aber so.

2) Nach meinen Informationen wurde die Originalbrücke von TOS sofort nach Einstellung der Serie zerstört. Ist aber im Filmgeschäft normal, Lager kosten halt Geld, Entsorgung weniger. Es kann aber sein, daß einzelne Requisiten "gerettet" wurden und das die dann in einer Brücke für Ausstellungen benutzt wurden.

:-)

chiqitac hat gesagt…

Danke für den Tipp (--> Sendezeit, deshalb sieht man's heute auch noch!) und die Hommage an Star Trek! Für die Classic Series war ich ein wenig jung (habe natürlich einiges "nachgeschaut"), aber TNG war dann "meins"! Und Voyager war auch nicht schlecht - überall starke Frauen.
@Rosenkranz-Atelier: wir sollten uns mal tagelang treffen - ich könnte die vollständigen TNG und Voyager DVDs beisteuern ;-)!

Braut des Lammes hat gesagt…

Mit "Beam me up" hat der Admiral völlig recht. Die Brücke wurde uns auf der Ausstellung tatsächlich als "Original-Brücke" verkauft, und wie ich sehe, war das auch bei der jüngst abgebrochenen Star-Trek-Ausstellung in Potsdam (keine Ahnung, ob das dieselbe war) so.

Zum Thema Voyager und starke Frauen gibts hier noch einen ganz interessanten Beitrag.

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