Freitag, 21. September 2012

Morgen: Marsch für das Leben 2012

Früher hieß der Marsch für das Leben, wenn ich mich recht erinnere, „1000 Kreuze für das Leben“. Eigentlich etwas schade, daß der direkte Bezug auf das Kreuz im Namen aufgegeben wurde, denn ich erinnere mich noch gut, welch ein Quell des Kraftes und des Trostes mir das Kreuz, das ich tragen durfte, mir gerade bei der allerersten Teilnahme an einem solchen Marsch war. Das Kreuz ist wirklich die Fahne, das Banner des Königs, und es ist mir eine Ehre, es tragen zu dürfen.

Morgen ist es wieder soweit − wir tragen das Kreuz Christi auf dem Marsch für das Leben mit uns. Mitblogger Josef Bordat hat uns dazu von unterwegs in Südamerika sogar ein Grußwort geschrieben und hofft auf einen friedlichen Verlauf. Bei feierlichen Einzügen in der Liturgie oder bei Prozessionen hört man vorher noch ein „Procedamus in pace“, wenn sich der Zug in Bewegung setzt, darauf hoffen wir morgen auch. Es ist eine Demonstration, aber eine Demonstration für das Leben und den Wert des geschaffenen Lebens. − Wer noch Sachen packen kann, packt vielleicht eine Regenhaut mit ein (es soll vielleicht Regen geben), und später am Abend ist in St. Bonifatius noch Nightfever.

Daß man den Marsch „von innen“ ganz anders wahrnehmen kann als „von außen“ (das heißt, mit der Kamera draufgesehen), ist mir in vergangenen Jahren immer wieder aufgefallen. Manchem mag vielleicht angesichts der Gegendemonstranten der Gedanke tröstlich sein, daß das nichts Neues unter der Sonne ist: Jesus Christus selbst wurde beschimpft, mit Steinen beworfen, geschlagen und angespuckt − warum sollte es dem Jünger anders gehen als dem Meister? Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.

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