Samstag, 1. September 2012

Der Leib Christi

Im Nachgang zu dem kurzen Videoclip: Jesus is on the floor: Ich finde es nicht nur berührend, daß das kleine Mädchen in einem ganz schlichten Satz etwas zum Ausdruck bringt (und danach handelt), was wir Katholiken glauben – daß, solange die eucharistischen Gestalten erhalten sind, Jesus Christus in ihnen wirklich und wesenhaft gegenwärtig ist. Das sind keine Krümel, jeder Partikel ist Jesus Christus. Das von ihr gesprochene Gebet bringt auch den Gedanken der Sühne und der stellvertretenden Fürbitte zum Ausdruck: I beg pardon for all those that do not believe, do not adore, do not trust and do not love thee.

Das hat mich wirklich zu Tränen gerührt, obwohl ich eigentlich nicht nah am Wasser gebaut habe. Seit einiger Zeit, wenn ich etwa nach der Purifikation oder sonstwo noch Partikel finde, bei denen ich mir zumindest im Zweifel bin, mache ich es ganz ähnlich wie der Mann im Film. Mancher sieht nicht mehr gut, mancher will auch nicht sehen.

Ein solches Gebet kann ich auch für den Priester sprechen, der den Empfang der Mundkommunion als „Spleen“ bezeichnet hat. Das war schmerzlich (nicht wegen mir, sondern wegen Christus) ich weiß aber auch, daß es Priester gibt, die anders darüber denken, etwa der Heilige Vater selbst. Wo der Papst ist, da ist die Kirche. Und wenn Jesus auf dem Boden liegt, ist mein Platz bei ihm. Mir genügt das.

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