Mittwoch, 11. Juli 2012

Schnurr!

Im Nachgang hierzu hab ich es mit einer Änderung der Aufnahmetechnik nun doch geschafft, die begehrten Schnurrhaarbilder zu schießen. Voilà! Außer Schnurrkissen haben Katzen übrigens auch noch einen Schnurrapparat – ein drolliger Begriff, denn noch weiß die Wissenschaft nicht so recht, wie das Schnurren eigentlich genau zustande kommt. Jedenfalls braucht man dazu einen Apparat.[1]

Wer eine Katze hat oder hatte, weiß, daß Katzen auch in uns absonderlich erscheinenden Momenten schnurren können: wenn sie gebären, wenn sie Schmerzen haben, und wenn sie sterben. Es ist offenbar eine Methode, sich und anderen zu sagen: alles wird gut. Die blutdrucksenkende Wirkung des Schnurrens – auch wenn ich sie vergleichsweise selten brauche[2] – ist im Gegensatz zum Schnurrapparat mittlerweile gut erforscht.



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[1] Den unter den Großkatzen auch die Geparden haben.
[2] Nicht, weil mein Blutdruck nie stiege, sondern weil er an sich ziemlich niedrig ist.

1 Kommentar:

Cassandra hat gesagt…

Kaum etwas ausserhalb einer Vollnarkose wirkt so beruhigend wie eine Katze, die sich neben dich auf's Sofa setzt und anfängt zu schnurren.


Katzendame schnurrt wenn sie morgens in's Schlafzimmer kommt und sich mitten in den Raum setzt "So, ich bin wach, mir geht es gut, wann willst du aufstehen und mich rauslassen".

Letztens fragte katzenunerfahrener Besuch, wieso diese Katze schnurrt, sie sitzt doch einfach nur da und keiner streichelt sie.
Weil sie gestreichelt werden will.

Ich muss die "grosse" Kamera mal meistern.

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