Montag, 25. Juni 2012

Unser Leben und unsere Hoffnung, sei gegrüßt – Salve regina

Quasi zu einem ganz kurzen, gleichwohl sehr schönen Minigottesdienst haben wir, das heißt, drei seiner früheren Meßdiener, uns gestern abend am Grab Kardinal Sterzinskys zusammengefunden, dessen Sterbetag sich ja am Samstag jährt: wir haben kurz vor Kirchenschluß dort das Salve Regina zusammen gesungen. Als wir wieder gegangen sind, standen überraschenderweise auch vor der Grablege andächtige Menschen.

Das schöne und so schlichte Salve Regina liebe ich sehr, auch in der Melodieführung, wie sie die Dominikaner singen. Wenn die geprägten Zeiten des Kirchenjahres zu Ende gehen, freue ich mich immer schon auf Salve Regina. Das kindliche Vertrauen, das Katholiken zur Muttergottes in allen Lebenslagen haben, kommt, glaub ich, in den schönen alten Anrufungen mit ihrem langgezogenen greogrianischen O, o clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria vollendet zum Ausdruck.


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Bild: Madonna del libro, Sandro Botticelli, 1483 (nicht Lippi, wie man meinen könnte. Lippi war allerdings ein Schüler Botticellis). Das ist eine Madonna, die, glaub ich, dem bücherliebenden Kardinal gefallen hätte.

1 Kommentar:

chiqitac hat gesagt…

So ist's!
O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria - und jedes o wird noch länger.
Ich liebe das Salve Regina auch sehr und freue mich über den Post,

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