Montag, 7. Mai 2012

Misericordias Domini in aeternum cantabo

Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles. (aus der Präfation des Hochfests des Heiligsten Herzens Jesu)

Zum Sonntag Cantate hätte ich gestern etwas schreiben wollen, dann war ich aber irgendwie so ikonographisch drauf.

Wieviele wunderbare Psalmen und Loblieder – im Stundengebet ganz einfach Canticum, Lied, genannt – fallen einem dazu ein: Lobe den Herrn, meine Seele und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. Der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen. Der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit. Der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.

Gestern auf dem Heimweg hörte ich zu später Stunde, bei Kälte und im strömenden Regen eine Nachtigall singen, beinahe hätt' ich es nicht geglaubt. (Ich glaub, wie die Natur insgesamt in diesem Jahr, sind auch die Eisheiligen ein wenig früh dran.)

Misericordias Domini in aeternum cantabo – ein Lied, das ich im übertragenen Sinne auch im strömenden Regen und bei Dunkelheit singen kann, denn wo wäre ich ohne Gottes Gnade und Barmherzigkeit?

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