Mittwoch, 16. Mai 2012

Los Wochos – Maialtäre

Voilà, der Marienaltar von St. Bernhard in Dahlem, einer Kirche, in der man tagsüber wunderbar beten kann – das ist ein großer Vorzug. Wem der Schmuck jetzt etwas arg minimalistisch vorkommt: in einer expressionistischen Filialkirche kann man wohl nichts Bombastisches machen. (Selber hätte ich wahrscheinlich minimalistischerweise auf das dreibeinige Gefäß da unten verzichtet – jedenfalls auf das Gefäß… – und der Statue dafür einen Kranz spendiert. Ich glaub, ich bring der Gottesmutter nächstens ein paar Maiglöckchen mit). Immerhin ist ein Betstuhl da, und die Leuchter find ich für diesen Kunststil eigentlich auch hübsch.

Neben Außenlaternen, die von den Symbolen der vier Evangelisten getragen werden, hat die Kirche auch noch besonders nette Engeltürgriffe (Ernst Barlach läßt grüßen):

Da es grad ganz still in der Kirche war, hab ich das Salve Regina sogar singen können. :)

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Eine wunderbare stille, 24 h (!) geöffnete Kirche ist übrigens auch St. Clemens in der Stresemannstraße, mit ewiger eucharistischer Anbetung!

Braut des Lammes hat gesagt…

Danke - St. Clemens mit Aussetzung ist natürlich schön, obwohl es zu den Malen, an denen ich tagsüber da war, so still auch wieder nicht war, da zu jeder Stunde der Rosenkranz gebetet wurde.

Ich hatte den Artikel später noch gekürzt, sonst wär draus hervorgegangen, daß St. Bernhard an meinem Weg liegt.

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