Samstag, 19. Mai 2012

Böhmische Dörfer

Alt-Rixdorf wie es auch ist: auf dieser ehemaligen Stadtbrache am Böhmischen Dorf stand früher eine der verrufensten Mietskasernen des Stadtviertels. Seit Mitte der neunziger Jahre ist sie ein nach einem Bischof der Böhmischen Brüder benannter Garten, in dem, der ihn betritt, Lebensstationen und das pädagogische Konzept des früheren Oberhaupts der Brüdergemeine, Johann Amos Comenius, nachvollziehen kann, wenn er mag – oder sich einfach nur erfreuen.




So sieht eine Wiese hier in der Gegend aus, wenn man sie zufrieden läßt –
es wachsen neben Flieder und Schwertlilien auch wilde Narzissen.


…und Monstermohnblumen…

Außer Heilpflanzen und Gemüse gibt noch es ziemlich viele wildwachsende Rosenarten
und die Osterkerzenproduzentinnen sind schon wieder am Werk…



…der Adler ist gelandet.

Außer den Bienen gabs noch Molche zu bestaunen, die aber wollten nicht posieren, der Wasserlauf ist ziemlich verschilft, da haben sie sich lieber versteckt.

Kommentare:

Pro Spe Salutis hat gesagt…

Dieser spannungsreiche und erfrischende Wechsel aus Grünflächen und -brachen mit urbanem Raum ist mir bei meinen Berlinbesuchen stets positiv aufgefallen. Ich glaube, ich sollte mal wieder hin ...

Braut des Lammes hat gesagt…

Berlin ist als Großstadt überhaupt verblüffend grün, das ist mir gleich am Anfang hier aufgefallen. Ein solches Fleckchen vermutet man im hiesigen Kiez, der ja gerne mal als verslumt bezeichnet wird, halt nicht ohne weiteres.

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