Dienstag, 20. März 2012

Ein Papst und der Reflexbogen

Zum Tode des Patriarchen Shenouda III. – dessen Heimgangs auch Kardinal Woelki in seinem Dankgottesdienst sehr freundlich gedacht hat; allerdings grüble ich seither darüber nach, wieso eigentlich der hl. Markus einen eigenen Stuhl hatte? Ich weiß wirklich immer noch viel zu wenig – ist mir in den Sinn gekommen, wie faszinierend ich bei der koptischen Liturgie beim Katholikentag in Aachen die Erkenntnis fand, daß es auf der Welt noch andere Päpste als „unseren“ gibt (die Kopten hatten Bildchen verteilt).

Josef übertitelt einen lesenswerten Beitrag über einen Beitrag der Tagesschau zum Tode Patriarch Shenoudas III. mit Wenn Reflexe zu schnell einsetzen. Dazu möchte ich anmerken, daß es das Wesen eines Reflexes ist, daß er keinen Umweg über das Gehirn nimmt, sondern vom Rückenmark direkt ans Nervensystem weiterleitet wird. Das Denken setzt also gar nicht erst ein (das würde zu lange dauern). Ich glaub, so wars.

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[1] Wenn ich in der WELT lese: „Der Leichnam des Patriarchen Schenuda III. ward in ein Meßgewand gekleidet und mit goldener Krone auf dem Kopf ausgestellt“ frage ich mich, wer macht da das Lektorat? Das nennt man aufgebahrt, nicht „ausgestellt“.

1 Kommentar:

Josef Bordat hat gesagt…

"Dazu möchte ich anmerken, daß es das Wesen eines Reflexes ist, daß er keinen Umweg über das Gehirn nimmt, sondern vom Rückenmark direkt ans Nervensystem weiterleitet wird. Das Denken setzt also gar nicht erst ein (das würde zu lange dauern). Ich glaub, so wars."

Gute Erklärung! Das vereinfacht das Verständnis bzw. ermöglicht es erst...

LG, Josef

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