Mittwoch, 29. Februar 2012

Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt…


Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verläßt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. (Jes 55, 10-11)
Ein schönes Bild aus der gestrigen ersten Lesung. Diese Worte liebe ich sehr, vielleicht weil wir sie alljährlich im Dunkel der Osternacht hören. Ein frühlingshaftes Bild des ewigen Wortes. Das messianische Bild der Wolken, die den Erlöser herabregnen, finden wir ebenfalls beim Propheten Jesaja. Christus ist das Wort, das aus dem Mund des Vaters hervorging und das all das erreicht, wozu er ihn ausgesandt hat. – In seiner Predigt sprach der Weihbischof em. über die Kraft des Gebets.

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Bild: Der Sämann, Jean-François Milet, 1865/66

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