Donnerstag, 5. Januar 2012

Maison du pain au desert – Bethlehemschwestern (2)

Blick in die Einsiedelei einer Schwester…


…auf die verschneite Reihe einzelner Einsiedeleien, die das
Kloster bilden…

…und in die Kirche bei der Heiligen Messe

Brunonis hat sich kürzlich die Mühe gemacht, auf einen am Tag vor Heilig Abend in der FAZ erschienenen Artikel von Hannes Hintermeier über die Monastische Familie von Bethlehem, der Aufnahme Mariens in den Himmel und des heiligen Bruno (besser bekannt als Bethlehemschwestern) zu verweisen und diesen darüber hinaus mit Bildmaterial zu versehen.

Diese Bilder des Klosters Maria im Paradies auf der Kinderalm (von einer französischen Seite über die Klöster des Ordens weltweit – es gibt Schwestern und Brüder – sind so schön, daß ich, obwohl ich glaube, daß dieses Leben sicher große Härten hat, am liebsten sofort hinführe. O beata solitudo – o sola beatitudo!

Ein Mitblogger[1] beklagte neulich (zu Recht, wie ich finde) schlecht gemachte bzw. kaum je gepflegte Websites vieler Ordensgemeinschaften. Die Seite bethleem.org ist eine erfreuliche Ausnahme. Die Bilder, die den Tagesablauf illustrieren, sind besonders drollig, irgendwie eine Kreuzung aus André Frossards Zeichnungen und dem Youcat. Bewegt man die Maus zum jeweiligen Bild, gibts jeweils eine kurze Erläuterung (ici on parle français, ist aber nicht weiter schwer).



Die beiden unteren Fotos sind von dem aus irgendeinem Grund sehr viel weniger beachteten Kloster Marienheide der Schwestern im deutschen Wollstein. Dieses liegt zwar nicht in den Bergen, aber wenn man hierzulande noch Einöden findet, dann liegt es in einer solchen. Die Ausstattung und die Herstellung von handbemalten Töpferwaren sind für die Klöster der Schwestern typisch.

___
[1] Gerne würde ich verlinken, weiß aber leider nicht mehr, wer darüber geschrieben hatte.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es gibt einen wunderschönen Bildband auf französisch über die Bethlehemschwestern:"Lumières de Silence- une anée liturgique au monastère de Bet-Gemal".

Seit langem möchte ich schon mal zur Kinderalm fahren, um mir das anzusehen. Eigentlich wäre es von mir aus gar nicht so weit ca. 2-3 Stunden. Schade, dass ich es noch nie geschafft habe.
Liebe Grüsse M.

Braut des Lammes hat gesagt…

Ah, das ist ein schöner Hinweis, danke.

Sollte ich irgendwann einmal wieder über etwas mehr Geld verfügen, fahre ich auf jeden Fall hin.

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