Dienstag, 3. Januar 2012

Kein Name bringt so reichen Lohn – Fest des heiligsten Namens Jesu

O lieber Jesu, denk ich dein,
strömt Glück in meine Seele ein;
doch meine höchste Freude ist,
wenn du, o Jesu, bei mir bist.

Kein Lied so sehr zu Herzen dringt,
kein Klang, kein Ton so lieblich klingt,
kein Name bringt so reichen Lohn
als Jesus Christus, Gottes Sohn.

Eine wunderschöne Messe zum Fest des hl. Namens Jesu hat unser Weihbischof em. Weider heute mit uns gefeiert. Dabei haben wir auch den Hymnus Jesu dulcis memoria (O lieber Jesu, denk ich dein) gesungen, aus dem die beiden Verse oben stammen. Diesen Hymnus liebe ich sehr, wie auch die Zelebranten. Der Herr Weihbischof steuerte als ergänzende Information bei, daß auch der sel. Dompropst Bernhard Lichtenberg diesen Hymnus geliebt hat. Vielleicht sollten wir ihn öfter singen.

Der ganze Monat Januar ist übrigens nach alter kirchlicher Tradition der Betrachtung des Namens Jesu besonders gewidmet. Der uns beim Namen gerufen hat, nimmt selbst einen menschlichen Namen an, wendet uns sein heiligstes Antlitz zu, in seiner Menschwerdung.

Kein Name bringt so reichen Lohn, als Jesus Christus, Gottes Sohn – in seiner Predigt sprach der Herr Weihbischof vom Jesusgebet, das vor allem von den Starezen der Ostkirche zu uns gekommen ist, und ermutigte die Gläubigen, sich auf diese Weise durch die Betrachtung des Namens Jesu immer enger mit Christus zu verbinden. Dies macht uns von Tag zu Tag ihm ähnlicher und prägt unser Leben.

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Bild: wie schön wäre es, würde der Name Christi an dem Ort, an dem es sich befindet, noch täglich angerufen. Das Mosaik, das Christus als Pantokrator, als Weltenherrscher, zeigt, ist in der früheren Kirche der hl. Weisheit, der Hagia Sophia. Immerhin hat es die Zeiten überdauert, dafür muß man dankbar sein.

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