Mittwoch, 11. Januar 2012

Die Maus


Ich hab ein Pflaster auf dem Nasenrücken. Seither finden mich (fast) alle Menschen nett. Unbekannte lächeln mich an, Brotverkäuferinnen, Ladeninhaber und Kollegen wünschen mir baldige Besserung. (Ob ich eine neue Nase kriege, hat netterweise keiner gefragt, andererseits ist gegen meine jetzige nichts einzuwenden, im Gegentum.)

Gestern auf dem Weg zur Abendmesse hat ein ganz süßes Kind im Kinderwagen auf meine Nase gezeigt und ganz mitleidig „Aua!“ gesagt, woraus sich ein total nettes Gespräch mit Kind und Mutter über mein Aua, die Erfahrung des Kindes mit Auas, und Auas im allgemeinen ergeben hat. Als wir so weit waren, flitzte auf dem U-Bahn-Gleis eine fast schwarze Maus vorbei und wir verbrachten die restliche Zeit bis der Zug schließlich kam, damit, die Maus zu bestaunen. Das war die Sendung mit der Maus und dem Aua.

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