Dienstag, 17. Januar 2012

Der hl. Antonius und die Wüste der Stadt (Besuch aus Erfurt)


Der Gerechte gedeiht wie die Palme. Er wächst wie die Zedern des Libanon.
Gepflanzt im Hause des Herrn,
gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes. (Eröffnungsvers)
Manchmal gibt es nette Konizidenzen: heute morgen schrub ich über den Heiligen als Schutzpatron derer, deren Wüste die Stadt ist, heute abend hatten wir Besuch von dreißig Priestern aus Erfurt, die an einer Werkwoche über Säkularisation teilnehmen, und der Weihbischof hat genau darüber gepredigt.

Die Messen des Weihbischofs em. sind eigentlich immer sehr schön, und ich hab mich gefreut, daß gerade er heute den Antonius hatte (so langsam wird der Dienstag zum liturgischen Höhepunkt der Woche). Da der Weihbischof die Eigenlesungen des Heiligen nahm, haben wir das schöne Evangelium Wenn du vollkommen sein willst… gehört (dem hl. Antonius ist es anders gegangen als seinerzeit dem reichen Jüngling – eben dieses Evangelium hat ihn bewegt, dem Rat des Herrn zu folgen): Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.

Leider haben die Priester nicht alle konzelebriert, wie seinerzeit die sechzig Italiener, es war aber mit mehreren Konzelebranten trotzdem sehr schön und feierlich, und später haben sie noch ein Salve Regina am Grab Kardinal Sterzinskys gesungen.

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Bild: die Wüstenväter hll. Antonius und Paulus mit Taube als Kommunionspenderin. Das tinzig-winzige Löwenpärchen hat offensichtlich zum hl. Paulus die engere Beziehung.

Kommentare:

Klemens hat gesagt…

...unser spiritual war auch dabei ;)

Braut des Lammes hat gesagt…

Oh, schön. Die, die ich gesehen habe, waren alle sehr freundlich.

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