Samstag, 10. Dezember 2011

Voilà – die rosa Kerze!


An jenem Tag wird es der Sproß aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig. (Jes 11, 1-5)

In der katholischen Akademie hatten wir in den letzten Jahren keinen Kranz, sondern eine Adventswurzel. Zuerst hab ich seinerzeit gedacht, ach schade, so ein Kranz ist doch sehr schön, als der Pfarrer aber die Herleitung von der Wurzel Isais erklärte, war ich ganz damit versöhnt.

Auch paßt die Kargheit der Wurzel gut zum Advent. Der Blumenschmuck drum herum ist nur dem Datum zu verdanken – Gaudete, der Tag, an dem die Freude darüber, daß der Herr so nahe ist, daß wir schon die Stimme des Täufers, des Rufers in der Wüste hören können, in die äußeren Zeichen der Liturgie hineinstrahlt: rosa Paramente (zuweilen sogar mit goldenen Blümchen drauf), Blumenschmuck, und Orgelspiel.

Im letzten Jahr ist die rosa[2] Kerze aus irgendeinem Grund eher hellviolett geraten, aber immerhin, das ist sie: die Adventswurzel mit drei violetten und einer rosa Kerze. Zumindest hier herum eine echte Seltenheit.

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[1] Auch ist er sie, wenn ich mich recht erinnere, selbst suchen gegangen
[2] Aus irgendeinem Grund scheint dieser unschuldige und schöne Brauch manchem ein echter Dorn im Fleische zu sein. Warum, wenn mir das mal jemand erklären könnte?

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