Donnerstag, 15. Dezember 2011

Fliegende Sterne…


Diese Dekoration des Grauens bezeichnet der Urheber als „traumhaft schön“ (was nur beweist, daß wir offenbar von sehr verschiedenen Dingen träumen…). Es ist natürlich möglich, daß der Alptraum gemeint war.

Die oben gezeigte ist übrigens noch nicht einmal die scheußlichste aller Farbkombinationen; die wechseln ständig, es gibt auch die Version in Komplementärfarben (grün-rot, lila-orange) und zeitweilig blinken die sechs Sterne noch im Takt zur Musik. Außenrum hängen die Arkaden voller Lichterketten (hier nur schemenhaft zu erkennen), die ebenfalls glitzern, tun und machen. Daß da noch keiner einen epileptischen Anfall hatte, wundert mich eigentlich. Liebe Leute, weniger ist manchmal unendlich viel mehr. Am besten geht man, wenn überhaupt, spät abends hin, dann hängen wenigstens die Sterne weiß, still und friedlich da und machen sonst nix. Irgendwie muß ich grad an Carpenters todkomischen Film[1] Dark Star denken, in dem sich abgehalfterte Astronauten die Zeit damit vertreiben, überflüssige Sterne einfach zu sprengen.
___
[1] Der mit der sprechenden Bombe, die Phänomenologie lernen soll.

Kommentare:

Admiral hat gesagt…

Deine Filmvorlieben gefallen mir. :-)

"Dark Star" ist wirklich ein Highlight. Den mag ich auch, hab ihn nur viel zu lange nicht gesehen.

Braut des Lammes hat gesagt…

Ja, leider ist der in den letzten Jahren kaum ausgestrahlt worden (und mein Videorekorder ist hin).

Vor Jahren hab ich mal in einer firmeninternen E-Mail "Danke für die Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen" geschrieben, da haben sich sofort mehrere als Liebhaber dieses Films geoutet.

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