Freitag, 9. September 2011

Freitag der 23. Woche im Jahreskreis

Heute ist der zweiundzwanzigste Weihetag unseres verstorbenen Alterzbischofs Georg. Der Priester hat eine sehr würdige und verinnerlichte hl. Messe gefeiert und die Meßintention und alle Fürbitten dem Verstorbenen zugewandt. Der Organist war wiederum so zartfühlend, nach dem Schlußlied Bachs Ich hatte viel Bekümmernis zu spielen. Vorher waren wir in der Sakristei ganz in der Stille und nachher hatte ich noch Gelegenheit zum Gebet am Grab.

Nach der Messe habe ich noch über die seltsame Arithmetik des Lebens nachgedacht, nach der einer durch seine einfache Freundlichkeit und Güte manches wieder heilmacht, was ein anderer versägt hat. Von dem einen, von dem wir in jeder Lebenslage Hilfe erfahren können, noch ganz zu schweigen. Auch wenn er manchmal zu schlafen scheint, ist er doch immer im Boot.

Vor der Kirche steht derzeit übrigens ein Riesenkran, für den sich die Starenschwärme sichtlich und hörbar begeistern. Ich könnte stundenlang zusehen und mir die Unterhaltung der Vögel anhören.

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