Sonntag, 18. September 2011

Das Wort zum Sonntag…

sprach der Heilige Vater, den die Sprecher nun zu ihrem Team zählen dürfen. Da ich es leider nicht mehr rechtzeitig nach Hause geschafft habe, „mußte“ ich es als Livestream ansehen und wurde leicht nervös, als ich um 22:55 Uhr nur einen blauen Bildschirm mit der Ankündigung der nächsten Tagesschau um 1:55 Uhr hatte – .oO(ausgerechnet jetzt, wo der Heilige Vater spricht, „tut“ es nicht) – wie sich herausstellte, lag das an der viertelstündigen Verspätung der Tagesthemen. Alles wird gut.

Herzig fand ich die gewählte Ausdrucksweise „…darf ich mich mit Vertretern der evangelischen Kirche Deutschlands treffen“ und das kurze Zögern vor dem Namen des Wittenberger Mönchs.

Zu Herzen gehend, als er den Blick darauf lenkt, um wen es bei diesem Besuch eigentlich geht:
All dies ist nicht religiöser Tourismus, und noch weniger eine Show. Worum es geht, sagt das Leitwort dieser Tage: „Wo Gott ist, da ist Zukunft“. Es soll darum gehen, daß Gott wieder in unser Blickfeld tritt, der so oft ganz abwesende Gott, dessen wir doch so sehr bedürfen. …
und wo wir ihn finden können (in der Schöpfung, im Wort Gottes, in der Begegnung mit dem anderen)
Und endlich, in der Begegnung mit Menschen, die von Gott angerührt worden sind, sehen wir gleichsam Gott. Ich denke nicht nur an die Großen: von Paulus über Franz von Assisi bis zu Mutter Theresa; sondern an die vielen einfachen Menschen, von denen niemand spricht. Und doch, wenn wir ihnen begegnen, geht von ihnen etwas von Güte, von Lauterkeit, von Freude aus, daß wir wissen, da ist Gott, und daß er uns anrührt. Darum wollen wir uns in diesen Tagen mühen, daß wir Gott wieder zu Gesicht bekommen, daß wir selber Menschen werden, von denen ein Licht der Hoffnung in die Welt herein tritt, das Licht von Gott her ist und uns leben hilft.
(den ganzen Text zum Nachlesen hier.)

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