Mittwoch, 20. Juli 2011

Wie man einen Drachen bändigt – Margareta, Jungfrau und Märtyrin

Die heutige Tagesheilige, Margareta von Antiochia, auch Margareta, die Jungfrau genannt, erscheint in der christlichen Ikonographie zuweilen als eine in einer Vierergruppe, die man Virgines capitales nennt: große Jungfrauen. Wer sich angesichts des Merkspruchs mit dem Turm, dem Wurm und dem Rad nur auf drei besinnen kann: die vierte ist die hl. Dorothea, die einen Blumenkorb dabeihat.

Unten eine kleine Bildergalerie zur hl. Margareta. Darstellungen der Ostkirchen, wo sie als Marina verehrt wird, kommen übrigens manchmal auch ohne den Drachen aus.

Wie man mit dem Drachen fertig wird, steht im verlinkten Beitrag vom Vorjahr: man trage ein Kreuz, es kitzelt den Bösen im Hals oder in den Eingeweiden. Was in der Legenda aurea nicht ganz ohne Situationskomik daherkommt, ist trotzdem eine gute Idee: sich angesichts des Bösen mit dem Kreuz Christi zu waffnen.
Herr, unser Gott,
du offenbarst uns in der Bedrängnis
die Macht deines Erbarmens.
Von dir empfing die heilige Margareta die Gnade,
das Martyrium zu bestehen.
Stärke auch uns mit deiner Kraft
und laß uns in aller Not auf deine Hilfe vertrauen. (Tagesgebet)







Auf dieser Darstellung der hl. Marina nimmt die Heilige
 anscheinend statt des Kreuzes ersatzweise einen Hammer her.
Was mir zu dieser Darstellung
der Virgines Capitales eingefallen ist…
Diese Art Heiligenbildchen mag ich
im allgemeinen nicht so gern.
Das Bild ist aber gar so herrlich harry-potterig
(Margareta und die Kammer des Schreckens).

Kommentare:

Giovanni hat gesagt…

wunderschöne Bilder....merci G.

kalliopevorleserin hat gesagt…

"Der tut nichts, der will nur spielen."

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