Samstag, 11. Juni 2011

Wo man den heiligen Geist schon heute herabruft…

…da hat das Bistum vier Neupriester (ein fünfter Kandidat wird in Rom geweiht). Heute morgen hat Herr Weihbischof Heinrich in der Hedwigskathedrale vier Diakone zu Priestern geweiht. Ein Termin in der Pfingstnovene, der Samstag vor Pfingsten, ist sicherlich der denkbar schönste Termin für die Spendung bzw. den Empfang des Weihesakraments.

Fotos im Netz gibt es anscheinend noch keine, (selbst habe ich natürlich keine gemacht). Wir hatten auch gleich wieder die schöne Möglichkeit, den Primizsegen zu empfangen, außerdem wurden auch noch sechs Monsigniori ernannt, unter ihnen Domvikar Günther, was mich sehr gefreut hat. Beten wir für alle, die heute das Weihesakrament empfangen haben, sie brauchen unser Gebet.

Bedenke, was du tust, ahme nach, was du vollziehst und stelle dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes, heißt es in der Liturgie[1]. Der heilige Kirchenlehrer
Ephräm, den wir in der vergangenen Woche gefeiert haben, hat gepredigt, was auf Priester in besonderer Weise zutrifft: Deine Kreuzigung, du unser Erlöser, war das Ende des leiblichen Lebens. Gib uns die Gnade, daß wir unseren eigenen Willen kreuzigen, damit das geistliche Leben in uns geboren wird. Deine Auferstehung, o Jesus, lasse den geistlichen Menschen in uns wachsen.

Pfingsten ist ein Fest des Wachstums und der Ernte. Ein Fest, durch das wir durch die Gaben des heiligen Geistes wachsen, Christus entgegen.

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[1] In einem der liturgischen Gebete, wenn ich mich recht erinnere, dem Schlußgebet, wurde auch darum gebetet, die Neupriester möchten im Umgang mit den ihnen Anvertrauten ein freundliches Wesen haben. Das hat mir gefallen.

1 Kommentar:

Josef Bordat hat gesagt…

Danke für diesen Bericht! Ich wäre auch gerne dabei gewesen, aber leider ging das nicht.

Liebe Grüße nach Berlin,
Josef

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