Sonntag, 19. Juni 2011

Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit – zum Fest der allerheiligsten Dreifaltigkeit


Den Antwortgesang der heiligen Messe zum Dreifaltigkeitsfest heute liebe ich sehr, mit der Antiphon Preist den dreifaltigen Gott und den Antworten der Gemeinde gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit. Dieser Antwortgesang begegnet uns im Kirchenjahr auch in der fünften Woche der Fastenzeit, es ist der Lobgesang der Jünglinge im Feuerofen. Flüchtig nur streift mich der Gedanke, wie es sein muß, in einem Feuerofen eingeschlossen und fähig zu sein, so etwas zum Lob Gottes zu singen, dann geht einfach alles auf im Betrachten dieses gewaltigen Lobgesangs an die Herrlichkeit unseres Gottes. Das Altargemälde oben stellt dar, was der Lobgesang besingt:
Gepriesen bist du, Herr, du Gott unsrer Väter,
Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit,
Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront.
Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft.
Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels.
Gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit – das ist aber nicht nur der Himmel, das ist hier und jetzt, in dieser Kirche, in der ich grade sitze und „…gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit“ singe oder mich beim Sanctus mit den Engelschören vereine, es ist hier in meinem eigenen Leib, wenn er in der Kommunion Christus empfängt. Hier berühren sich Himmel und Erde.

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