Montag, 2. Mai 2011

Schlagzeilen…


In der Karwoche fiel mir am Zeitungsstand meines geringsten Mißtrauens dieses Stern-Heft auf.[1] Großes Lob – Karwoche, direkter Bezug auf das höchste Fest der Christen, schönes Titelbild. Gemein eigentlich, daß ich das Heft trotzdem nicht gekauft habe. Zum Stichwort „die letzten Tage im Leben des Messias“: Ich träume ja von der Variante des Titelbildes rechts als Deckblatt für den Pfarrbrief. Wie sonst sollte sich erklären, daß manche am Palmsonntag da sind und dann wieder zum Hochamt am Ostersonntag? Da fehlt doch was? Richtig: Machtspiele, Intrigen und Verrat – eben die grandiose Liturgie (und sogar die Nicht-Liturgie) der heiligen drei Tage. (Allerdings konnten wir uns nicht beklagen, vor allem die Osternacht war sehr gut besucht. Ostermontag könnte noch besser sein, mir tut mir der Pfarrer immer etwas leid, wenn er dann vor ca. 20 Leuten predigt. Was irgendwie wenig bekannt zu sein scheint: in Deutschland, wo eben deswegen arbeitsfrei ist, sind der zweite Weihnachtsfeiertag und Ostermontag gebotene Feiertage.)

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[1] Kann sich jemand noch auf den alten Werbespot für den Stern besinnen, bei dem ein Zeichentrickmännchen (wohl mittwochs) beschwingten Schrittes zum Kiosk trappelt und ganz traurig zurückgetrapst kommt: „Erst morgen kommt der neue Stern!“

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