Sonntag, 8. Mai 2011

Ich gehe fischen! (Lost in translation)



Das Evangelium vom wundersamen Fischzug ist auch das Evangelium des Freitags in der Osteroktav, darum hatte ich mir an diesem Tag schon Gedanken darüber gemacht (und dann gleich nochmal) – und hier ist noch ein Fischzugsbild von Tissot.

Über Googles teils erstaunliche Übersetzungen hatte ich mich vor einiger Zeit ja schon mal ausgelassen. Hier noch so eine Schote aus der Kategorie: wie kann denn sowas passieren? Der Unterschied zwischen Nein und Ja ist ja doch ein ziemlich großer. In der englischen Fassung hätte Jesus am Ufer jedenfalls von den Jüngern ein Frühstück bekommen und das Evangelium wäre dann vielleicht ganz anders weitergegangen. Menschen sind eben einfach nicht zu ersetzen.


Mein persönliches Übersetzerhighlight aus der Seligsprechung am letzten Sonntag war übrigens das Wort vollbrungenIch weiß genau, wie sowas passiert: irgendwann fängt man an, beim Wechsel zwischen mehreren Sprachen merkwürdige Redewendungen in der eigenen zu verwenden, wie etwa „geflochted“ oder die Verwendung des Wortes „wenn“ in der Weise wie „als“: „Wenn ich noch im Süden gewohnt habe…“)

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