Samstag, 21. Mai 2011

Das bleiche Licht unserer Nächte und unserer Träume


Um nochmal auf die Päpste und die Weltraumfahrt zurückzukommen: in der Ansprache Papst Pauls VI. an die Astronauten bei der ersten Mondlandung 1969 fand ich neben dem Echo der Stimme des Verkündigungsengels die Worte Ehre, Gruß und Segen euch, die ihr den Mond erobert habt, das bleiche Licht unserer Nächte und unserer Träume auch besonders schön.

Dazu muß man sagen: Papst Paul war der Papst meiner Kindheit. Obwohl ich damals noch nicht katholisch war, erinnere ich mich seiner recht gut als eines gütig, aber auch asketisch schmal aussehenden Mannes. Es hat mich daher überrascht und bewegt, solche geradezu hymnischen Worte von ihm zu lesen und zu erfahren, daß er sich dann zur Zeit hat wecken lassen und sich bis tief in die Nacht hinein die Mondlandung angeschaut hat.

Kommentare:

Johannes hat gesagt…

Dein Beitrag weckt Erinnerungen. P.Paul war auch der Papst meiner Kindheit. Selbst in seiner Ansprache ins All schwang dieses schwere Martyrium seines Pontifikates mit. Hier gibt es gewisse Ähnlichkeiten zu Papst Benedikt.

Braut des Lammes hat gesagt…

Ja, genau. Ich fand diesen Spottnamen, den man ihm gegeben hat und die Verkürzung seines Wirkens auf die Auseinandersetzung um Humanae Vitae auch immer sehr ungerecht, wollte aber darauf oben nicht eingehen. Es war einfach noch eine ganz andere Seite, von der ich nicht gedacht hätte, daß sie da war. Wahrscheinlich müßte ich mich hinsetzen und systematisch alles lesen, was er geschrieben hat.

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