Sonntag, 15. Mai 2011

Schönheit in der Liturgie

Noch mehr wunderschöne Bilder von P. Ulrichs Priesterweihe im Stift Admont gibt es hier zu sehen, mittlerweile ist sogar noch ein Video dazugekommen.

Neben allem anderen finde ich die dabei getragenen Gewänder und die liturgischen Gefäße bzw. Geräte meist außerordentlich schön – ich oute mich hier mal als Fan von Spitzenalben, schweren Leuchtern und bestickten Paramenten, weshalb mir auch die Veränderungen, die Papst Benedikt bzw. dessen neuer Zeremoniar Marini vorgenommen haben, sehr gut gefallen. Schade eigentlich, daß solche Dinge, auch wo man sie hätte, manchmal irgendwo unter sehr schlechten Bedingungen lagern und dabei nicht besser werden…)

Zelatus hat vor einigen Jahren Fotos gemacht, die Gewänder und Geräte der Salvatorianer in Steinfeld zeigen. Wenn man denkt, wieviel Arbeit und Liebe in solchen Dingen steckt und wie schön sie sind! Beeindruckend finde ich gegenüber heutigem sakralen Gerät, bei dem der Künstler mitunter so reduziert ist, daß er sogar noch die Gesetze der Zweckmäßigkeit grob vernachlässigt und Dinge wegläßt, die unbedingt gebraucht werden – wie etwa bei einem Leuchter den Fuß (merke: etwas Unzweckmäßiges ist per se niemals gutes Design) –, daß die Künstler, die früher sakrale Bauwerke und Geräte schufen, oft auch Stellen schön gestalteten, die man gar nicht sieht oder sehen kann. Es gibt Sakramentsnischen, die wie die zugehörige Kirche eine fein gemeißelte gotische Decke haben. Man sieht sie nicht – sie wäre nur zu ertasten, falls jemand so etwas täte –, aber sie ist da, zur Ehre Gottes.


Weihrauchfaß


Schiffchen


Chorhemd


Dalmatik

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