Mittwoch, 9. Februar 2011

…solange es noch heißt, heute


Aber jetzt rät man Besinnung auf die Kernkompetenzen. Und das wäre doch Theologie, Gebet, soziales Engagement. Warum sehen die 144 Professoren nicht in diesem Rat, der jeden Tag irgendwo in der Zeitung steht, das Heilmittel für ihre Kirche?

Die Reformen, die stattdessen eingefordert werden, klingen in etwa so. Vergleicht man die Kirche mit einem Sportverband, z. B. den früher einmal erfolgreichen deutschen Ruderern, dann liefen die Reformvorschläge der Professoren etwa auf Folgendes hinaus: Wenn die Rudermannschaften nicht mehr so viele Medaillen nach Hause bringen, dann stelle man ihnen im Trainingslager ein Fernsehgerät auf das Zimmer und biete ihnen für ihren Laptop eine Internet-Flatrate an. Aber wäre nicht „Mehr Rudern“ die beste Empfehlung, um wieder in Wettkämpfen erfolgreicher zu sein? Deshalb „Mehr Theologie“ und weniger Herumbasteln an den Strukturen. (
Eckhard Bieger SJ auf kath.de)
Noch besser hat es gestern abend unser Weihbischof em. in seiner Predigt über die hl. Josephine Bakhita auf den Punkt gebracht:
Am Ende unseres Lebens zählen nicht die Diskussionen, ob wir verheiratete Priester erlauben oder das Frauenpriestertum, sondern einzig und allein, wie wir vor Gott dastehen. Das ist es, worum wir uns kümmern müssen, hier und heute, solange noch Zeit ist.

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