Donnerstag, 3. Februar 2011

Guten Tag, wir kommen vom Planeten Catholica…


Zum Thema Dialoginitiative dieses Fundstück von der Homepage der apostolischen Nuntiatur. (Als neulich in einer Predigt ein Zelebrant das Wort „Dialoginitiative“ von Bischof Zollitsch in den Mund nahm, kam mir gleich der Cartoon von Peter Esser in den Sinn. Mein belustigtes Gesicht oben auf der Altarinsel mag unter Umständen mißdeutet worden sein.)


Ungern kritisiere ich, aber: hätte man das Gleiche nicht auch viel freundlicher zum Ausdruck bringen können? Ich verstehe noch nicht einmal den Grad eventueller Genervtheit – mei, die Leute wollen den Heiligen Vater sehen, freut euch doch, allen Unkenrufen zum Trotz.

Jeder, der einmal in einer Kommunikationsabteilung gearbeitet hat (also ich zum Beispiel), weiß: man schreibt nicht, was die Leute nicht haben können, sondern, was sie haben können und wann sie es voraussichtlich haben können. Und auf gar keinen Fall fängt man mit „Es ist nutzlos…“ an und hört mit „in keiner Weise berücksichtigt“ auf. Just my 2 cents.

Ein freudiger Nachtrag: Es wird einen großen Gottesdienst mit dem Heiligen Vater in Berlin geben. Dies ist der Wunsch des Bistums und des Heiligen Vaters. Jeder, der dem heiligen Vater begegnen möchte, soll die Möglichkeit dazu haben. Hier ist die entsprechende Meldung von Radio Vatikan.

Kommentare:

Florianus hat gesagt…

naja, ich habe eigentlich nichts gegen klare Sprache ... ich denke, die Nuntiatur hat sich hiermit wenigstens klar ausgedrückt ...

Braut des Lammes hat gesagt…

Nü, ein "SIe Hornochse!" ist auch klar, aber nicht nett.

Eine Mitteilung a la

Die apostolische Nuntiatur bittet Sie, sich erst ab (Monat) um Karten … zu bemühen. Diese sind bei (hier und dort) erhältlich. Und wenn man dann unbedingt muß, schreibt man dazu
Bitte sehen Sie von Vorschlägen … ab.

wäre meines Erachtens in diesem Fall genauso klar und auch hilfreicher. Aber mich fragt ja wieder keiner ;P

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