Samstag, 1. Januar 2011

Fest der Beschneidung des Herrn


Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. (Gal 4,4-5)

Das Hochfest der Gottesmutter am 1. Januar ist eines, mit dem ich mich, offengestanden, bisher eher schwergetan habe, da mir das Fest als weiteres Fest der Gottesmutter ein wenig „künstlich aufgepfropft“ erschien.

Im älteren liturgischen Kalender feiert die Kirche diesen Tag als Fest der Beschneidung des Herrn, in enger Verbindung mit dem Fest des allerheiligsten Namens Jesu. Jedoch, so habe ich mich belehren lassen, hat die Kirche auch in alter Zeit diesen Tag bereits mit einem Mariengedenken verbunden, die Stationskirche ist Sta. Maria in Trastevere.

Obwohl der Sohn Gottes, als Urheber des Gesetzes und als die Heiligkeit selbst, dem Gesetz nicht unterworfen war, erfüllt er es dennoch in Demut und Gehorsam. Er erhält dabei den Namen, der größer ist als alle Namen, den Namen Jesus, Immanuel, Herr, Erlöser, Heiland. Eines der ältesten christlichen Zeichen, der Fisch, enthält den Namen Jesu und ist zugleich eines der wohl kürzesten Glaubensbekenntnisse: Ιησούς Χριστός Θεού Υιός Σωτήρ – Jesus Christus, Sohn Gottes, Erlöser.

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