Sonntag, 26. Dezember 2010

Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus dem Fleische nach – Weihnachten

Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn
Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit,
Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß,
und der Friede hat kein Ende. (Jes. 9, 5-6)



Von den wunderschönen heiligen Messen der letzten Tage bin ich noch ganz weg – manchmal steht oder kniet man einfach da und fühlt die reine, unverdiente Gnade an sich geschehen. So etwa bei unserer Christmette, als unser Pfarrer das Martyrologium von Christi Geburt sang; wir haben dazu ganz klösterlich Leuchter getragen. Im Martyrologium kommt bei der Zeitangabe der Geburt Christi das Wort Olympiade übrigens einmal in seiner tatsächlichen Bedeutung vor: in der hundertvierundneunzigsten Olympiade.

Im Kloster wirft sich nach den Worten Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus dem Fleische nach die ganze Gemeinschaft in Anbetung nieder, das heißt, außer der Hebdomadarin und den beiden Leuchterträgerinnen prosternieren sich alle und verharren schweigend. Das wäre in der Akademiekirche nun nicht gut möglich gewesen, zumal ich einen der Leuchter hatte, aber mir war wirklich danach zumute.


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