Donnerstag, 30. Dezember 2010

Das Wunder von Weihnachten


Wir sind ja noch in der Weihnachtsoktav und auch die Weihnachtszeit dauert noch eine Weile, daher paßt dieser Link zu weihnachtlichen Fotos rings um den Erdkreis gut, der mich per Mail erreicht hat: Christmas across the globe. Das Foto oben zeigt den Heiligen Vater an diesem Weihnachtsfest.

Bei mir zu Hause lasse ich die die Krippe bis Mariä Lichtmeß stehen, und auch Sterne und Kranz und an der Wohnungstür bleiben natürlich; an Dreikönig kommt noch der Segen hinzu.

Einen Christbaum gibt es bei mir nicht, schon weil Weihnachten mit Katzen dann eher so wird wie nebenstehend abgebildet. Auch nimmt Lauschaer Glasschmuck übel, wenn er mit den Pfoten durch die ganze Wohnung geprügelt wird. In vergangenen Weihnachten ist dem Schmuck allerdings die Ehre zuteil geworden, die Kirche zu zieren. Das ist natürlich die schönste Verwendung überhaupt.

Weiland habe ich in einer kalten Winternacht doch einmal einen heimatlosen Weihnachtsbaum aufgenommen – niemand wollte ihn, er war ganz allein auf dem Christbaummarkt übriggeblieben*. Da tat er mir so leid, daß ich ihn mitgenommen habe. Zum Dank nadelte er mir die Wohnung derart voll, so daß ich im Juli an entlegenen Stellen noch Nadeln fand. Über das Gerippe vor meiner Haustür lachten sich nach Dreikönig die Müllmänner scheckig.

Pro spe salutis hat vor Weihnachten über den Film Miracle on 34th Street geschrieben. Den darin enthaltenen Monolog Chris Kringles finde ich immer wieder klasse:
Ich bin ein Symbol – ein Symbol der menschlichen Fähigkeit, durch die es möglich wird, sich frei zu machen von Selbstsucht und haßerfüllten Neigungen, die den größten Teil unseres Lebens bestimmen. Wenn man nicht imstande ist zu glauben, und wenn man gar nichts allein durch Glauben anerkennen kann, dann ist man verurteilt zu einem Leben, das von Zweifeln beherrscht wird.
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* [flüster]: Er war nämlich nicht so wahnsinnig hübsch gewachsen… [/flüster]

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